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Friedens- und Zukunftswerkstatt e.V.

Startseite > Aktivitäten > Aktionen > 2019 > Kein Krieg gegen den Iran 18.7.2019

Kein Krieg gegen den Iran - Recht und Menschenrecht durchsetzen
Kundgebung an der Paulskirche (Paulsplatz)
am Donnerstag, 18. Juli 2019 um 17:00 Uhr
mit Dr. Dr. Iranbomy und Jörg Cezanne (MdB, DIE Linke)

Bericht in der FR vom 19.7.2019 (inkl. Foto):
Rund 100 Anhäger der Friedensbewegung haben Donnerstagabend vor der Frankfurter Paulskirche vor einem möglichen Krieg zwischen USA und Iran gewarnt. Ein Krieg könne den gesamten Nahen Osten destabilisieren und Tausende Menschen das Leben kosten. Zu den Rednern gehörte auch Seyed Iranbomy, der nicht zur Beerdigung seines Sohn in die USA reisen darf. han/ Rolf Oeser

Aufruftext:

Mit größter Sorge und Betroffenheit verfolgen wir die wachsende Gefahr eines Krieges gegen den Iran. Wir fordern die Bundesregierung mit Nachdruck dazu auf, alles zu tun, um den drohenden Krieg zu verhindern.
Ein Krieg gegen den Iran würde abertausende menschliche Opfer bringen. Er wäre geeignet, die gesamte Region des Mittleren und Nahen Ostens für einen längeren Zeitraum ins Chaos zu stürzen. Ein solcher Krieg hätte auch schwerwiegende Folgen für Europa und den Frieden in der Welt.
Im Zusammenhang mit den Kriegsdrohungen werden Bürger diskriminiert, diffamiert, unter Verdacht gebracht und mit unterschiedlichsten Methoden und Vorwänden bedroht und bekämpft, in ihre Rechte eingegriffen, eingeschränkt und sanktioniert.
Der Fall des Frankfurter Rechtsanwalts, Dr. Dr. Iranbomy, ist in diesem Sinne die Personifikation solcher angewandten menschenfeindlichen Sanktionen. In wel­chem Ausmaß und welchen subtilen Formen sich die inhumanen Maßnahmen der USA in der Vorbereitungsphase eines Krieges gegen Iran entfalten können, lässt sich hier belegen.
Herr Iranbomy ist seit 40 Jahren deutscher Staatsbürger. Er wollte zur Beer­digung seines tödlich verunglückten Sohnes in die USA reisen. Es wurde ihm jedoch keine Einreise in die USA erlaubt, weil er ein gebürtiger Iraner ist und weil er in Deutschland nicht genügend verwurzelt sei. Dies zeigt, was Willkür und feindselige Kriegsvorschau verursachen können.
Dagegen werden wir uns gemeinsam zur Wehr setzen.

Kundgebung zum Inkraftreten des Atomwaffenverbotsvertrages am 22.1.2021

Foto: K. Peil

Ebenso wie an vielen anderen Orten in Deutschland wurde auch in Frankfurt a.M. von der örtlichen Friedensbewegung das Inkrafttreten des Atomwaffenverbotsvertrages (AVV) gewürdigt. Eine kurzfristig angesetzte Kundgebung erfolgte hier vor dem Otto-Hahn-Denkmal. An diesem Standort befand sich das Geburtshaus von Otto Hahn, der 1938 die Kernspaltung entdeckte. Otto Hahn war es auch, der - nachdem er 1945 von der Entwicklung und dem Einsatz der Atombombe erfuhr - sich entschieden gegen Atomwaffen engagierte, so 1957 als Mitinitiator des Göttinger Appells gegen eine deutsche Atombewaffnung. 1958 gehörte Otto Hahn zu den Teilnehmern einer Frankfurter Delegation, die als erste Hiroshima besuchten. Auf diese historische Bedeutung wies Gerd Bauz (DFG-VK) in seinem Beitrag hin.
Matthias Jochheim (IPPNW Frankfurt) erwähnte in seinem Redebeitrag, dass man für diesen Anlass all diejenigen Konsulate in Frankfurt angeschrieben habe, die den AVV bereits ratifiziert hätten und nannte dazu erste positive Rückmeldungen. KP
siehe auch: Bericht in der FR (online und Druckausgabe)

 

 

40 Jahre Krefelder Appell

Veranstaltung am Sonntag den 15.11.2020 im Frankfurter Gewerkschaftshaus

Foto: K. Peil

Redebeitrag von Silvia Gingold 

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Redebeitrag von Werner Ruf

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Redebeitrag von Kathrin Vogler

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PDF-Logo.jpg40 Jahre Krefelder Appell - Friedensbewegung vor großen Herausforderungen



 

 

 

 

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