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Friedens- und Zukunftswerkstatt e.V.

Startseite > Aktivitäten > Aktionen > Kundgebung gegen Ukraine-Krieg am 6.2.2022

Globaler Aktionstag der Friedensbewegung

Sonntag, 6. März 2022 um 11:55 Uhr in Frankfurt am Main, Willy-Brandt-Platz 

Redebeiträge auf Friedenskundgebung am 6.2.2022

 Matthias Jochheim

 Andrea Hornung

 Cora Mohr

 Naisan Raji

 Uli Franke

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Stoppt den Krieg in der Ukraine

Russische Truppen raus. Stoppt das 100 Milliarden Euro Aufrüstungsprogramm.

Der Krieg in der Ukraine ist eine Katastrophe für die Menschen in der Ukraine und eine schreckliche Bedrohung für uns alle.  

Ein internationales Antikriegstreffen, organisiert von CODEPINK, der Stop the War Coalition und der Campaign for Nuclear Disarmament - an dem Tausende teilnahmen - vereinbarte einen internationalen Tag der Antikriegsaktion am Sonntag, den 6. März. Wir rufen alle auf, die sich diesem Krieg widersetzen, am 6. März in einer massiven Demonstration der globalen Opposition gegen den Krieg und die Kriegstreiber auf die Straße zu gehen. 

Wir lehnen die russische Invasion ab und fordern den sofortigen Abzug aller russischen Truppen. Wir wenden uns gegen die NATO-Erweiterung und das aggressive Vorgehen westlicher Staaten, die zur Krise beigetragen haben. Wir lehnen Sanktionen ab, die der russischen und unserer Bevölkerung, insbesondere der ärmeren schaden. Wir rufen dazu auf, alle Schutzsuchende aufzunehmen, die vor Krieg fliehen oder diesen Krieg nicht führen wollen.

In Russland und vielen anderen Ländern hat es bereits viele Antikriegsdemonstrat­ionen gegeben. Was wir jetzt brauchen, ist eine massive, einheitliche Reaktion von friedliebenden Menschen auf der ganzen Welt, um Nein zum Krieg in der Ukraine zu sagen; Ja zu Verhandlungen und Frieden.

Jetzt soll eine weitere Militarisierung der Gesellschaft durch massive Aufrüstung stattfinden. Neben dem NATO-Ziel die Rüstungskosten auf 2% des BIP hochzuschrauben soll ein 100 Milliarden Euro Rüstungsfond geschaffen werden. Das müssen wir verhindern.

Der 8. Mai 2022 mahnt: Die Waffen nieder

PDF-Logo.jpg Flyer

8. Mai 1945: Endlich, die Waffen schweigen in Europa. Der deutsche Faschismus ist
militärisch besiegt. Diese Befreiung Europas vom Joch des NS-Regimes war nur möglich durch den antifaschistischen Widerstand und außergewöhnliche politische, diplomatische und militärische Anstrengungen der Anti-Hitler-Koalition, eine historisch einmalige Verbindung so unterschiedlicher Mächte wie der USA, der Sowjetunion, Frankreich und Großbritannien. ......

Programm am 8. Mai 2022
Vormittags in der gesamten Stadt: Frankfurt wird ein Blumenmeer | Wir gedenken der Opfer des NS-Regimes und der Widerstandskämpfer*innen mit Blumen an Gedenktafeln, Gedenkstätten und Stolpersteinen.
Paulsplatz
12:00 Uhr Kranzniederlegung am Mahnmal für die Opfer des NS-Regimes an der Paulskirche
Römerberg
Ab 12:00 Uhr Die beteiligten Organisationen stellen sich mit Infoständen vor
13:00 Uhr Eröffnung der Befreiungsfeier
Schultheater-Studio: Prolog „Damals war es Friedrich“
(Zeitzeugengespräch mit „Sonny“ Sonneberg)
Endlich: Gedenkstätte KZ Katzbach in den Adler-Werken mit Thomas Altmeyer
13:45 Uhr Microphone Mafia
14:30 Uhr Schultheater-Studio: Epilog „Damals war es Friedrich“
Vergessen: Roma und Sinti im Widerstand gegen das NS-Regime
15:15 Uhr Luna de Paita
16:00 Uhr Abschluss

 

 

Kurden-Demonstrationen nach wie vor kriminalisiert - auch zum Ostermarsch in Frankfurt
Am Rande der Ootermarschkundgebung auf dem Frankfurter Römerberg am 18.04.2022 nahm die Polizei einen kurdischen Teilnehmer fest wegen angeblichen Verstoßes gegen das Vereinsgesetz, welches das Zeigen verbotener Symbole und Fahnen unter Strafe stellt. Es ging dabei um Fahnen der kurdischen Selbstverteidigungskräfte der Autonomiebehörden in Nordostsyrien YPG und YPJ, Rojava-Fahnen und die der kurdischen Frauengemeinschaften (Komalen Jinen Kurdistan, KJK). Es droht eine Strafanzeige und die mitgeführetn Fahnen wurden beschlagnahmt. Auch der Hinweis auf ein Verwaltungsgerichtsurteil aus dem Jahr 2017 konnte die Polizei nicht davon abbringen, von einer strafbaren Handlung auszugehen.
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