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Standpunkte

Gedenkrede zu Hiroshima und Nagasaki in Frankfurt am 9.8.26

14.08.202625.08.2026

Christoph van Lieven, ICAN Berlin

Liebe FrankfurterInnen und Frankfurter, liebe Freundinnen und Freunde des Friedens

Vorgestern vor 81 Jahren, verdampfte über Hiroshima in Sekundenbruchteilen alles, was Menschen jemals waren: ihre Gesichter, ihre Namen, ihre Zukunft. Nur Schatten blieben von ihnen übrig, in den Stein gebrannt. Drei Tage später, am 9. August, traf es Nagasaki. Am Ende dieser Tage waren mindestens 45.000 Menschen in Hiroshima tot, 22.000 in Nagasaki. Innerhalb der ersten Monate stieg die Zahl auf geschätzt 200.000. Und jedes Jahr, bis heute, zählen die Opferverbände in Japan weitere Tote dazu, Menschen, die jahrzehntelang an den Spätfolgen der Strahlung gestorben sind.

Ich möchte mit einem Satz beginnen, der schwer auszuhalten ist, gerade weil er so einfach ist: Diese Menschen hätten nicht sterben müssen. Der Krieg im Pazifik war im August 1945 entschieden. Japan war militärisch am Ende. Es gab diplomatische Kanäle, es gab Signale der Kapitulationsbereitschaft. Und trotzdem wurden zwei Städte voller Zivilistinnen und Zivilisten, voller Kinder, ausgelöscht. Nicht aus militärischer Notwendigkeit, sondern weil eine neue Waffe demonstriert werden sollte – gegenüber Japan, aber vor allem gegenüber der Sowjetunion- dem heutigen Russland mit seinen Ressourcen.
Es ging da schon um die Neuordnung der Machtverhältnisse nach dem Krieg.
Es ging um Interessen.
Der Krieg um deren Durchsetzung endete nicht mit dem Ende des Krieges. Dieser Krieg lief und läuft noch immer.

Die Wahrheit, die wir uns eingestehen müssen: Kriege entstehen nicht an einem Tag. Nicht am 1. September 1939 oder am 24.2.2022 oder 7. Oktober 2023. Kriege fallen nicht vom Himmel wie ein Zufall, sie haben immer eine Entwicklung und einen Grund. Hinter jedem Krieg, auch hinter den Kriegen in der Ukraine, im Sudan, dem Iran oder in Palästina und hinter den über 100 Millionen Toten des Zweiten Weltkriegs stehen und standen Interessen: wirtschaftliche, geopolitische, ideologische. Und sie stehen im Zusammenhang mit etwas was oft unterschätzt wird: mit Angst. Angst vor Bedeutungsverlust, Angst vor Wohlstandsverlust, vor der Bedrohung durch andere, Angst vor der eigenen Zukunft in einer Welt, die sich radikal verändert, sich im Umbruch befindet.
Angst führt zu Aggression.

Wir leben wieder in einer solchen Zeit des Umbruchs.-

Wir stehen mitten im Übergang von der Industrie- zur Informationsgesellschaft. Algorithmen entscheiden zunehmend, was wir sehen, was wir denken sollen, wen wir für unseren Nachbarn und Freund halten und wen für unseren Feind.
Globale Konzerne und deren Eigentümer, nicht mehr nur Staaten, streben nach Macht, der Kontrolle über Daten, Aufmerksamkeit und Infrastruktur, am Ende über Menschen, so wie sie in der Geschichte der Menschheit ihresgleichen sucht. Und mittendrin: wir und unsere Kinder, die in „asozialen“ Medien lernen, ihren eigenen Wert und den Wert anderer an Klicks, an Likes, an Konsumnormen und Verwertbarkeit zu bemessen.
Und gleichzeitig selbst bis in ihre tiefsten Bedürfnisse Wünsche und Ängste manipuliert werden.
Und sich selbst als Objekt wahrnehmen.

Das ist eine stille, aber tiefgreifende Entmenschlichung. Sie beginnt nicht mit Waffen. Sie beginnt damit, dass wir verlernen, im anderen einen Menschen zu sehen.

Und genau in solchen Zeiten der Transformation und Verunsicherung, das lehrt uns die Geschichte, wächst die Versuchung, Sicherheit durch vermeintliche Stärke zu suchen statt durch Verständigung. Wir erleben es gerade live: eine massive konventionelle und nukleare Aufrüstung, weltweit, auch bei uns.
„Kriegstüchtigkeit“ ist zu einem politischen Leitbegriff geworden. Man spricht davon, als sei die Fähigkeit Krieg zu führen ein Fortschritt, eine Reife. Ich sage: Es ist ein Offenbarungseid. Denn dahinter steckt die politische Übereinkunft einer abgehobenen politischen Klasse, dass wieder das Recht des Stärkeren gelten soll – und nicht mehr die Stärke des Rechts.

Aber, liebe Freundinnen und Freunde: Das Recht des Stärkeren kann für das Zusammenleben von acht Milliarden Menschen auf dieser einen, einzigen Welt, die wir haben, nicht funktionieren. Es gibt keinen Planeten B. Es gibt kein Ausweichen. Es gibt die Herausforderungen durch Hunger und Klimakrise.

Wenn Stärke über Recht entscheidet, dann entscheidet am Ende immer nur eine Frage: Wer hat die größere, die schrecklichere Waffe? Wer manipuliert und tötet mehr und brutaler andere.

Dieses Denken führt uns in eine Sackgasse, aus der es nur sehr schwierig Auswege zu finden gibt. Aber noch können wir diese Wege der Vernunft gehen, wir können noch sprechen, noch in Kontakt treten, Ausgleiche suchen und finden. Und das sollten wir dringend tun!

Denn wenn von Kriegstüchtigkeit gesprochen wird, wird vom töten gesprochen. Von Millionen Toten und Verletzten. Nicht weit entfernt im Internet oder Fernsehen, sondern hier bei uns. Es ist schlimm, diesen Unterschied in der Betroffenheit feststellen zu müssen, aber es ist so: Tote durch deutsche, US amerikanische oder russische Bomben in fernen Ländern zählen hier weniger als ein Verletzter hier!

Und: wir sprechen dabei auch hier in Deutschland nicht nur über konventionelle Aufrüstung. Aufrüstung hier meint auch Atomwaffen!

Deutschland selbst hat alles um Atomwaffen zu bauen! In Deutschland gibt es hochangereichertes Uran, Plutonium, Anreicherungsanlagen und Trägersysteme. Und Deutschland entwickelt Raketen und Marschflugkörper, welche auch als Trägersysteme einsetzbar sein könnten. Einige behaupteten dann, es gäbe ja den Nichtverbreitungsvertrag NPT, der Deutschland verbiete Atomwaffen zu bauen. Oder den 2 plus 4 Vertrag. Was sie nicht erwähnen ist, dass all diese Verträge nicht mehr gelten, wenn „die höchsten Interessen gefährdet“ sind. Also wenn Krieg geführt wird. Das hat Deutschland damals 1973 zur Unterzeichnung schon zu den Verträgen verbindlich erklärt, das nehmen die NATO Staaten als Interpretation nur für sich in Anspruch. Damit sind solche angeblichen „Verbotsverträge“ nicht viel Wert!

Wir müssen das laut und deutlich sagen, ein Atomkrieg darf niemals und nirgends geführt werden. Nicht weil er „unangenehm“ wäre.
Sondern weil selbst ein regional begrenzter Atomwaffeneinsatz, etwa zwischen zwei Regionalmächten wie Indien und Pakistan, durch Druckwelle, Rauch, Feuer und die Verdunkelung der Atmosphäre eine globale Klimakatastrophe, eine Hunger- und Flüchtlingskrise auslösen würde, unter der die gesamte Menschheit leiden würde.
Es gibt kein „begrenztes“ Leid beim Einsatz von Atomwaffen.

Wer Atomwaffen besitzt oder damit droht, nimmt die ganze Welt in Geiselhaft.

Und auch das müssen wir uns klarmachen: jedes Erwähnen, jede Übung mit Atomwaffen ist die Drohung mit dem Einsatz. Jede Rakete und jedes Flugzeug, welches potentiell mit Atomwaffen ausgestattet sein kann und in Richtung potentieller Gegner fliegt, ist eine Drohung. Und genau das soll auch so sein!

Und deshalb muss ich hier ganz deutlich widersprechen, wenn wieder von „Sicherheit durch Abschreckung“ die Rede ist. Erstens befüttert Aufrüstung und Abschreckung immer das Sicherheitsdilemma – durch die gegenseitige Bedrohung versuchen alle, mehr und tödlichere Waffen als andere zu haben, um vermeintliche Sicherheit gegeneinander zu erreichen. Das führt zu Aufrüstung und häufig zum präventiven Angriff weil die gefühlte Bedrohung oder das gefühlte Überlegenheitsgefühl so groß ist – oder die politische oder ökonomische Notwendigkeit.

„Abschreckung“ kann in einer menschlichen Gesellschaft nicht funktionieren, weil sie einer inneren Lüge folgt. Damit Abschreckung überhaupt wirken kann, muss die Drohung mit dem Einsatz glaubwürdig sein. Ein potenzieller Gegner muss glauben, dass man etwas wirklich tun würde.

Das heißt im Klartext: atomare Abschreckung ist die Bereitschaft zum massenhaften Töten von Zivilistinnen und Zivilisten.
Es ist die echte Bereitschaft zum Massenmord. Die Bereitschaft zum Kriegsverbrechen! Nur wenn diese Bereitschaft echt ist, „funktioniert“ die Abschreckung überhaupt.

Und genau diese Bedrohung mit Vernichtung und diese Bereitschaft, jederzeit bereit zu sein, Millionen Menschen auszulöschen, verändert uns.

Sie verändert die Menschen, sie verändert die Gesellschaft, sie verändert die Politik. Es gibt keine Entwicklung hin zu mehr Freiheit und Demokratie in einer Logik des Krieges. Kriege werden nicht mit Diskurs und Überzeugung geführt, sondern mit Befehl und Gehorsam, bis zum Tod. Und bei Atomwaffen ist diese Logik auf die Spitze getrieben: alles muss Geheim bleiben und der Befehl zum Einsatz liegt in der Hand Einzelner – eines Präsidenten, eines Regierungschefs, vielleicht eines Generals – in einer gefühlten Krisensituation eine Entscheidung von Minuten. Aber die Auswirkung trifft Millionen oder Milliarden
Welch ein Wahn: Politiker und selbst aktive Bundeswehrgenerale fordern Atomwaffen für Deutschland.
Das bedeutet, sie wissen entweder nicht, was sie da tun oder sie wären bereit zum Massenmord. Jeder andere der hier öffentlich und glaubhaft seine Bereitschaft zum Massenmord an Millionen Menschen erklärt, mit Waffen hantiert und fordert, dass ihm die Mittel für diesen Massenmord in die Hand gegeben werden sollen, wäre doch längst mindestens in ärztlicher Behandlung. Und derjenige dürfte sicherlich nicht mehr mit Waffen hantieren. Hier darf man das ungestraft. Wenn man die richtige Uniform anhat oder der richtigen Partei angehört.

Ihr hört es und es ist klar, ich bin der Meinung, dass Aufrüstung und Kriegswaffen falsch sind und keine Sicherheit schaffen. Dennoch wissen wir alle, dass es auch Menschen gibt, die das anders sehen und Soldaten werden. Aber auch für jede einzelne Soldatin und jeden Soldat gilt: Befehle, die gegen das Recht verstoßen, dürfen nicht befolgt werden!
Das gilt insbesondere für Befehle, die Kriegsverbrechen darstellen. Der Einsatz von Atomwaffen wäre ein Kriegsverbrechen. Sogar laut unserem Bundesjustizministerium. Er muss verweigert werden! Ich frage mich immer wieder, warum Atomwaffeneinsätze dann geübt werden dürfen.

Das ist Verdrängung und Deformation.

Wir sehen diese Deformation längst nicht nur auf einzelne begrenzt und theoretisch, sondern ganz praktisch in unserem eigenen Land. Demokratie und Transparenz werden abgeschafft!

Wir dürfen die Verträge nicht sehen, unter denen Atomwaffen hier stationiert sind, wir erfahren auch auf Nachfrage nicht, was hier mit unseren Steuergeldern für tödliche Waffen entwickelt werden. Wir sollen nicht einmal mehr das Recht auf freie Information haben. Aber wir alle sehen und spüren Kürzungen im Bildungssystem, im Sozialsystem, im Gesundheitssystem, während gleichzeitig Rüstungshaushalte und die Gewinne der Rüstungskonzerne explodieren. Wir hören falsche Versprechungen. Wir erleben, wie Menschen in diesem Land, gerade die Schwächeren, von Regierungsmitgliedern beschimpft und verunglimpft werden. Und wir erleben – politisch wie praktisch – Unterstützung für illegale Angriffskriege und Situationen, in denen die Vereinten Nationen und internationale Gerichte selbst von Genozid sprechen.

All das schwächt unser Gemeinwesen. Es schwächt das Vertrauen in demokratische Prozesse und es stärkt, das ist auch eine bittere Konsequenz, den rechten Rand.

Wer Menschen die Würde abspricht, sie dehumanisiert, ist schnell auch bereit, sie zu töten. Oder im Namen der Staatsräson mitzuhelfen Morde zu begehen, zumindest aber wegzuschauen.
So war es mit den sogenannten „Untermenschen“ im Osten, mit Menschen aus religiösen Gruppen wie denen jüdischen Glaubens und so ist es jetzt in Ansätzen mit Menschen muslimischen Glaubens. In diesem Deutschland welches aus zwei begonnenen Weltkriegen hätte lernen können und müssen!

Was also brauchen wir, gerade angesichts der Opfer, derer wir heute gedenken?

Wir brauchen eine Erinnerungs- und Gegenwartskultur des Miteinanders, die den Wert eines Menschen nicht an seiner Herkunft misst, nicht an seinem Geschlecht, nicht an seiner Hautfarbe, nicht an seiner Religion – und schon gar nicht an seiner finanziellen Verwertbarkeit. Sondern eine Kultur, die jedes Leben als gleich wertvoll und gleich schützenswert begreift.

Der verbrannte Junge in Nagasaki. Die getötete Mutter in Gaza. Der getötete Mann in der Ukraine. Die Erschossenen in Israel. Die Zerbombten im Sudan, in Russland. Die Toten und Verletzten im Iran, im Libanon oder in den USA. Sie alle hatten Eltern, die sich um sie gesorgt haben. Sie alle hatten eine Zukunft in dieser Welt. Diese Zukunft wurde ihnen genommen, und zurück blieben Trauer und Entsetzen. Und, das darf man nicht verschweigen: Es gab und gibt immer wieder jene, die genau an diesen Toten verdient haben. An der Aufrüstung, am Krieg, an der Angst.

Das darf nie wieder geschehen. Deshalb darf es nie wieder Krieg geben. Denn „Nie wieder“ heißt nicht nur „Nie wieder Faschismus“. „Nie wieder“ heißt auch: Nie wieder Krieg.

Und für uns sollte das vor allem heißen – nie wieder Krieg aus Deutschland!

Denn auch das ist festgeschrieben im 2 plus 4 Vertrag zur Wiedervereinigung: von deutschem Boden soll nur noch Frieden ausgehen!

Bomber aus Spangdahlem und Drohnenrelais in Ramstein, die Einsatzkoordinierung für Kriege gegen die Menschen in Gaza, dem Libanon oder Iran aus Uedem, Frankfurt, Stuttgart und Wiesbaden gemacht, Militärtankflugzeuge die von hier starten und die Bomber für die Angriffe auf Iran oder anderswo betanken sprechen eine andere Sprache.
Wir haben eine Regierung, die sich weigert Völkerrecht anzuerkennen.

Doppelte Standarts – je nach Interessenlage.

All das macht diese fragile Gesellschaft noch weiter kaputt.

Das zeigt: Erinnerung allein reicht nicht. Wir brauchen politische und praktische Konsequenzen.
Ganz praktisch: US Atomwaffen, Einsatztruppen und Kommandozentralen müssen raus aus Deutschland!
Es darf keine Übungen für den Einsatz von Atomwaffen geben. Nicht mit US- aber auch nicht mit französischen Atomwaffen.

Seit dem 22. Januar 2021 ist der Atomwaffenverbotsvertrag, der AVV, in Kraft – bindendes Völkerrecht. Entwicklung, Produktion, Erwerb, Lagerung, Stationierung und Einsatz von Kernwaffen sind damit ebenso verboten wie die bloße Drohung mit ihrem Einsatz. 99 Staaten, die Mehrheit der Vereinten Nationen, haben diesen Vertrag inzwischen unterzeichnet oder ratifiziert. 120 Staaten haben in der UN-Generalversammlung für den Atomwaffenverbotsvertrag gestimmt. Zahlreiche deutsche Städte,auch Frankfurt, sind bei den Mayors for Peace und haben die Bundesregierung aufgefordert, diesem Vertrag beizutreten. Und trotzdem steht Deutschland bis heute nicht auf der Seite der Unterzeichnerstaaten.

Wenn Deutschland sich, statt auf die Seite der zerstörerischen Mächte, endlich auf die Seite des Rechts stellen würde, dann käme der Blick auf eine atomwaffenfreie Welt wieder in Reichweite. Kooperation und Diplomatie statt gegenseitiger Bedrohung, eine Wiederbelebung der internationalen Rüstungskontrolle: Das ist keine naive Utopie. Das ist die einzige Politik, die auf dieser einen Erde, die wir teilen, tatsächlich funktionieren kann.

Liebe Freundinnen und Freunde, wir werden noch viele Herausforderungen und Zweifel erleben. Aber wir wissen auch: Die meisten Menschen hier und auf der ganzen Welt wollen Frieden. Und es lohnt sich immer wieder dafür aufzustehen und daran zu arbeiten, dass alle ein gutes Leben haben dürfen. Das heißt auch Hoffnung zu geben!

Lasst uns das mitnehmen, in unseren Alltag, in unsere Gespräche, in unser menschliches und politisches Handeln.

Die Hibakusha, die Überlebenden von Hiroshima und Nagasaki, werden immer weniger.
Aber ihr Vermächtnis bleibt: dass wir für eine Welt ohne Atomwaffen ohne Krieg aufstehen, das wir auch mit Menschen, die anderer Meinung sind, im Gespräch bleiben müssen, um das Zusammenleben zu organisieren, nicht das gegenseitige Töten. Dass wir ihre Erfahrung weitertragen , mit unserer politischen Stimme und mit unserer Menschlichkeit, heute und morgen.
Frieden ist möglich!
Vielen Dank.

Schlagworte: #Hiroshimatag
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